Stress mich nicht! - Wie wir in der Turbogesellschaft zurecht kommen

LEBEN UND PSYCHOLOGIE / SILVIA DIRNBERGER-PUCHNER - "Schneller, höher, weiter" - was sich im ersten Moment nach einem Ansporn für Sportler anhört, hat mittlerweile auch die ganz normalen Menschen im Alltag erreicht. Es sind nur diese drei Worte, um die sich alles dreht und weshalb 24 Stunden am Tag kaum ausreichen. Morgens die Kinder zur Kita bringen, dann auf der Arbeit immer am Limit Topleistungen abliefern, nach der Arbeit noch einige private Termine erledigen und spät abends fragt man sich, wo eigentlich der Tag geblieben ist. Aber auch in der Gesellschaft soll man alles "schnell" machen: Abitur nach 12 Jahren, Studium nach drei Jahren, danach sofort Job und Familie. Wer da den Satz sagt "Das geht mir alles zu schnell" ist meist fehl am Platz. Aber führt mehr Leistung und Schnelligkeit auch zu mehr Glück?
Und was haben wir eigentlich davon? Das erklärt jetzt unsere Expertin Silvia Dirnberger-Puchner. Sie ist selbstständige Psychotherapeutin und Expertin in Sachen Krisen, Konflikte und psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz.

 
 
  Teaser mp3 mus
Frau Dirnberger-Puchner, warum hat sich unsere Gesellschaft zu einer sogenannten "Turbogesellschaft" entwickelt?
Bringt es eigentlich etwas, immer am Limit zu arbeiten oder zu leisten?
Warum sind trotzdem viele Menschen nicht glücklicher?
Warum ist es vernünftig einfach mal zu sagen "Ich brauch mal 'ne Pause"?
Wie kann ich in der sogenannten "Turbogesellschaft" eigentlich überhaupt noch bestehen?
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