"Du hörst dich an wie deine Mutter!" - Warum wir doch mal wie unsere Eltern sein sollen

LEBEN UND PSYCHOLOGIE / SILVIA DIRNBERGER-PUCHNER - Unsere Eltern sind von Geburt an unsere Begleiter. Wir gehen zur Schule, sind als Teenager in der Pubertät oder ziehen zum Studieren von Zuhause aus - Mama und Papa sind immer da, geben uns Tipps, stehen zur Seite. Natürlich ist es da selbstverständlich, dass die Eltern uns besonders prägen. "Sag immer Guten Tag, Bitte und Danke", hieß es früher als es zum Kindergeburtstag ging - für das spätere Leben etwas Positives und was hängen bleibt. Wenn aber einer zu dir sagt "Du bist genau so stur wie dein Vater" ist das nicht so nett und manch einer denkt darüber dann nach. Aber ist es denn immer schlecht, so zu sein wie die Eltern? Und in welchen Lebenssituationen sind wir denn wie unsere Eltern?
Das erklärt jetzt unsere Expertin Silvia Dirnberger-Puchner. Sie ist selbstständige Psychotherapeutin und hat das Buch geschrieben "Werden wir wie unsere Eltern?: Die Kunst sein Leben zu verändern".

 
 
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Frau Dirnberger-Puchner, der Satz "du bist genau so wie dein Vater/deine Mutter" ist ja meist negativ belegt. Warum ist das so?
Manche Eigenschaften wollen wir von unseren Eltern gar nicht übernehmen, haben's aber doch gemacht. Wie kann das sein?
Wie kann ich für mich filtern, was gut und was schlecht ist, was mir meine Eltern beigebracht haben?
Je stärker wir dagegen ankämpfen, nicht wie unsere Eltern zu sein, desto mehr werden wir wie sie. Stimmen Sie da zu?
Gibt es auch Menschen, die absolut gar nichts mit ihren Eltern gemein haben?
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