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Calvin Harris meets Chopin – Darum sollte jeder Radiosender auch klassische Musik spielen

MUSIK UND WIRTSCHAFT / CHRISTIAN GANSCH – Robbie Williams, Tina Turner oder David Guetta – wer das Radio anmacht, hört ganz sicher einen Song dieser Weltstars. Hier ein aufgedrehter Poptitel, da seichte Rockmusik und ab und zu ein romantisches Liebeslied. Aber klassische Musik? Fehlanzeige! Nur ganz wenig Radiosender lassen überhaupt Musik von Beethoven, Brahms und Bach on air. Der Orchester-Graben scheint unüberwindbar... Dabei würden klassische Töne gerade den modernsten und hipsten Hörfunk-Shows gut tun – und könnten sogar das Image des Senders stärken, sagt unser Musikexperte und vierfacher Grammy-Award-Gewinner Christian Gansch.
Er ist u.a. Dirigent, Produzent sowie Speaker und hat bereits mit internationalen Spitzenorchestern zusammengearbeitet. Kennt also Musik- und Wirtschaftswelt gleichermaßen.

 
 
  Teaser mp3 mus
Herr Gansch, zunächst eine persönliche Frage: Hören Sie selbst gerne Radio?
Warum sollte Ihrer Meinung nach jeder Radiosender ab und zu auch mal einen klassischen Titel im Programm haben?
Wie lässt sich die klassische Musik in den modernen Radioalltag integrieren?
Was glauben Sie, warum viele Hörfunkredaktionen noch Abstand nehmen zu klassischer Musik – ist das Image dieses Genres verstaubt, verkannt oder was steckt dahinter?
Bedeutet: Klassische Musik ist mehr als Beethoven, Brahms und Bach und könnte neben David Guetta und Pink on air richtig gut klingen?
Was wäre der erste Schritt – also wie viel Klassik würden Sie für den Anfang empfehlen?
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